04.11.2024

Der Antisemitismus des iranischen Regimes - Coesfeld

Der Antisemitismus des iranischen Regimes zeigt sich in traditionellem Antijudaismus, Verschwörungsmythen, Holocaustleugnung und einem eliminatorischen Hass auf Israel. Besondere Brisanz erhält die antisemitische Ideologie der Machthaber in Teheran durch die sowohl konventionelle als auch nukleare Aufrüstung des Iran und durch die Unterstützung islamistischer Terrorarmeen wie der Hamas und der Hisbollah. Vor diesem Hintergrund wird der Vortrag die deutsche Iran-Politik der letzten Jahrzehnte problematisieren, die Bedrohungssituation Israels nach dem 7. Oktober skizzieren und Gegenspieler des iranischen Regimes in der Region benennen.

"Solange es zu keiner 180-Grad-Wende in der europäischen Politik gegenüber dem den Holocaust leugnenden Regime in Iran kommt, die perspektivisch auf einen Sturz der Machthaber in Teheran setzen müsste, bleiben die Solidarisierungen mit dem angegriffenen Israel genauso billige Rhetorik wie die formelhaften Beschwörungen eines «Nie wieder» und «Wehret den Anfängen»."
Prof. Dr. Stephan Grigat,
Gastkommentar vom 01.04.2024,
Neue Züricher Zeitung

Autor von "Die Einsamkeit Israels: Zionismus, die israelische Linke und die iranische Bedrohung" (Konkret 2014),
Herausgeber von "Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart: Erscheinungsformen - Theorien - Bekämpfung" (Nomos 2023)
Mitherausgeber von "Erinnern als höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocaust und der Historikerstreit 2.0" (Verbrecher 2023)

Informationen zur Veranstaltung
Termin/e: Montag, 04. November 2024, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene, Jugendliche und politisch Interessierte
Veranst.-Nr.: 201101401

Gebühr kostenlos

Anmeldung erforderlich.


Infos

Diana Schmidt,
Tel.: 02541/803-473,
Fax – 414,
bildung@kolping-ms.de

Anmeldung

 
Motto des neuen Leitbild
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